Kunde: Zytolabor Hermeskeil
Branche: Gesundheitswesen
Web: www.zytolabor-hermeskeil.de
Zytolabor Hermeskeil hat in der Marktlandschaft der Labore eine herausragende Stellung. Leistungsspektrum: Menge und Vielfalt der Untersuchungen sorgen für besondere Kompetenz und Erfahrung, die dem einsendenden Arzt – zumeist Gynäkologen – große Sicherheit geben. Zudem führen Maßnahmen wie strenge Qualitätsrichtlinien, stete Fortbildung der Mitarbeiter (intern und extern) sowie intensiver Austausch unter Kollegen – z.B. auf Kongressen und eine Kooperation mit der Universitätsklinik Heidelberg zur Festigung von Qualität und Marktstellung.
Hintergrund
Veränderte Strukturen und das stete Unternehmenswachstum sollten auch nach außen dargestellt werden.
Zentrales Anliegen
Die Entwicklung eines neuen, ganzheitlichen Auftritts, der die Alleinstellung des Labors herausarbeitet.
Aufgabe
Corporate Design // Entwicklung eines ganzheitlichen Informationsmediums (Print) für Gynäkologen // Entwicklung von Kommunikationsmitteln für den internen und externen Gebrauch // Website als Informationsmedium für Gynäkologen und andere einsendende Ärzte
Die Leistung eines Zytologie-Labors besteht darin, Proben, die nicht direkt in die Kategorien „auffällig“ oder „unauffällig“ eingeordnet werden können (>90%), richtig zu deuten und mit speziellen Untersuchungsverfahren hinsichtlich einer potentiellen Erkrankung einzuschätzen. Umsetzung: Die Bildmarke entwickelte sich aus der Form eines Objektträgers (Untersuchungsprozess) und visualisiert zwei unterschiedliche Status ("Marker"), die im "Match“ verglichen und differenziert werden.
Technisch-reduziert und klar. Harter und weicher Verlauf der Kontur in der Bildmarke. Farbwahl: Bewusster kalt-warm Kontrast, der die Kombination aus (Hoch)-Technologie und menschlicher Fach- und Sachkenntnis, die bei den Untersuchungen unerlässlich sind, verdeutlichen soll. Bild und Wort: Auffällige Dimensionierung zwischen Wort- und Bildmarke macht das Zusammenspiel spannender und rückt die klare Form in den Mittelpunkt.
Klassisch neutral und reduziert. Ehrlich und "transparent", in nüchterner, klarer Typographie. Bildmarke separat auf Vorder- bzw. Rückseite.
Bei persönlichem Kontakt: Als "schnelles Medium" gibt die Klappkarte als Erweiterung zur Visitenkarte einen Kurzüberblick des Leistungsspektrums.
Im Gegensatz zur klassisch reduziert gehaltenen Visitenkarte wird hier bereits ein dynamischer Ausschnitt des Imagevisuals gezeigt.
Die Entwicklung eines Mediums für die Zielgruppe einsendende Ärzte, das // imagebildend funktioniert // das Labor als Unternehmen vorstellt // die Leiter vorstellt und ihre Philosophie vermittelt // die spezifische Arbeitsweise beschreibt // die Alleinstellungsmerkmale des Labors herausarbeitet // das Leistungsspektrum darstellt // durch praxisrelevante Informationen und Anleitungen echten Mehrwert bietet // die Alleinstellungsmerkmale des Labors herausarbeitet.
Wir entwickelten ein kombiniertes Medium, das sich bereits auf den ersten Blick von den herkömmlichen Informationsmitteln für Ärzte abhebt: durch außergewöhnliche Bindung, Papierwahl, Format und einen freien Gestaltungsansatz.
Die farbenfrohen Einführungsseiten der Rubriken stehen im Wechselspiel mit einem klar strukturierten Layout und einer gradlinigen Typographie der Inhaltsseiten des Leistungskatalogs. Schrift und Text: Prägnant dimensioniert stehen die Überschriften über dem zweispaltig angelegten Textbereich, der durch ein Piktogrammsystem wiederkehrende Inhaltsbereiche gliedert und über die Einzelseiten hinweg zusammenhält. Verweise und im Schnellzugriff wichtige Inhalte werden durch Farbflächen ausgezeichnet.
Auf 44 Seiten wird auf Inhaltsverzeichnis und Paginierung bewusst verzichtet. Rubriziert werden die fünf Bereiche durch auffällig vollfarbige Trennblätter mit Stanzungen, die den Kontext und Inhalt visualisieren. Gleichzeitig geben die Stanzungen den Blick auf die dahinter liegenden Mikroskopaufnahmen frei und nehmen den Betrachter direkt mit in die tägliche Arbeit des Labors, des „Unter-die-Lupe-Nehmens“. Dies vereinfacht die Navigation, ohne das Handling starr zu machen.
Vorstellung des Labors, der Laborleiter und ihrer Philosophie // detaillierter Leistungskatalog // Handlungsanleitungen, geben in Wort und reduziert-neutral gezeichneten Darstellungen praktische Hilfe // Glossar // FAQ: Häufig gestellte Fragen und die Antworten der Laborleiter // Auflistung verschiedener Notationen Abgerundet wird die Broschüre durch die besondere "letzte Seite" mit Transparentpapier, die persönlichen Kontakt via Telefon nochmals ganz zentral in den Fokus stellt.
44 Seiten, 325x220mm, drei Sorten Feinstpapier, Bindung mit Edelstahlschienen
Ausgezeichnet mit zwei iF communication design awards 2010 - in den Kategorien "Print - Image" und "Print - Information".
Nominiert für den Designpreis Deutschland 2012.
Die klar gegliederten Übersichtsdarstellungen bieten erste Einblicke und Fakten. Erklärtes Ziel ist es, einen schnellen persönlichen Kontakt zu fördern.
Gynäkologen, Fachinteressenten
Im Mittelpunkt der Navigation: USP des Labors sind die Vielfalt der angebotenen Verfahren. Der Fokus liegt auf der Darstellung der Untersuchungsverfahren, die auch in der Navigation im Mittelpunkt stehen. Individuell entwickeltes Content-Management für dynamische Seitenbereiche sorgt für mehr Aktualität.
Im Look medizinisch klar und analytisch nüchtern setzt sich die Navigation aus Formelementen des Logos zusammen. In Korrespondenz zu dem Claim „Im Detail steckt das Geheimnis unserer Arbeit“ entstehen aus feinen Details immer wieder neue Varianten, doch der Gesamteindruck bleibt. Eigenständig, individuell, charakterstark. Das Imagevisual wird auf das neue Medium transformiert. Es entstehen dabei Varianten, die die Verschiedenartigkeit und Mehrdimensionalität des Labors sowie dessen Tätigkeitsfelder und Prozesse illustrieren.
Insgesamt wird der medizinische und labortechnische Kontext durch ein unmissverständliches, cleanes Erscheinungsbild widergespiegelt. Transparenz steht an erster Stelle. Die Aussagen sind klar, die Führung ist effizient. Dies trägt zu der ganzheitlich-reduzierten Darstellung bei.
Farbreduktion auf Hausfarbe sowie Variationen.
Trotz zweifarbiger Darstellung entsteht ein lebendiger Eindruck. Das offene Layout ohne Rand und Kanten stützt die Transparenz – denn schließlich ist das Aufdecken und Analysieren die Aufgabe des Labors, das nichts zu zu verbergen hat.
Unternehmenskommunikation findet nicht nur nach außen, sondern auch nach innen statt. Auf die Gestaltung von Formularen und anderen Arbeitsmaterialien ist daher besonderes Augenmerk zu legen.
Im Laboralltag müssen Prozesse effizient sein. Basis der Informationsübermittlung und Verarbeitung sind praxistauglich gestaltete Formulare und Formblätter, die sowohl die Struktur darstellen als auch den Nutzer durch den Prozess "führen" und ihm die Arbeit so leicht wie möglich machen. Hohe Anforderung wird daher an die Qualität des Layouts gestellt, es muss: übersichtlich sein // eindeutig sein // gliedern // differenzieren // führen.